Unser Kinderhort Sattlertor ist eine familienergänzende Tageseinrichtung für schulpflichtige Kinder der 1.-6. Klasse im Zentrum unserer schönen Forchheimer Altstadt.
In unserem Kinderhort werden derzeit 100 Schulkinder in zwei Häusern betreut. Die meisten unserer Hortkinder sind Schüler der nahegelegenen Martingrundschule. Einige Kinder besuchen weiterführende Forchheimer Schulen.
Im Haupthaus in der Karolingerstraße befinden sich die Kinder der 1.-3. Klasse. Im nahegelegenen Haus der Stauffenbergstraße haben es sich die Hortkinder der 4.-6.Klasse gemütlich gemacht.
Der Hort teilt sich somit auf zwei Gebäude auf. Das großzügige Außengelände der Karolingerstraße wird von den Kindern der Stauffenbergstraße mitgenutzt.
Wir verfolgen in beiden Häusern ein Konzept und arbeiten als pädagogisches Team eng zusammen. Die Aufteilung in die unterschiedlichen Altersstufen ermöglicht es, konkreter auf unterschiedliche Bedürfnisse der Kinder einzugehen.
Neben der Pflege der „Hausgemeinschaften“ in der Karolinger- und Stauffenberstraße sind uns gegenseitige Besuche und das Durchführen übergreifender Projekte, Feste und Veranstaltungen sehr wichtig.
Lage- und Wegbeschreibung
Unser Kinderhort Sattlertor liegt im Zentrum der Stadt in einer verkehrsberuhigten Zone. Leicht erreichbar sind Innenstadt und Freizeitbereiche, wie die Sportinsel, das Regnitzwasser und der Stadtpark. In direkter Nachbarschaft befindet sich die Martinschule.
Karte:
Standort Kinderhort Sattlertor Karolingerstraße
Standort Kinderhort Sattlertor Stauffenbergstraße
Die Karolingerstraße (1.-3. Klasse)
In unserem Haupthaus in der Karolingerstraße sind die jüngeren Kinder der 1. - 3. Klasse in zwei Gruppen untergebracht. Nach den Hausaufgaben, die die Hortkinder in ihrem festen Hausaufgabenzimmer erledigen, können sich sich im ganzen Haus und auf dem Gelände bewegen und ihren Nachmittag frei gestalten.
Nach Schulschluss spielen die Kinder in den verschiedenen Bereichen wie dem Konstruktionsraum, dem Werkraum, der Mehrzweckhalle, der Leseecke, dem Bewegungsraum oder dem Aktionsraum. Je nach Interesse und Bedürfnis können die Kinder wählen, mit wem und in welchen Räumen und Bereichen sie spielen wollen.
Zusätzlich gibt es bedürfnis- und interessenorientierte Angebote, aus welchen die Kinder frei wählen dürfen.
Die Stauffis (4.-6. Klasse)
Unsere älteren Hortkinder der 4. - 6. Klasse sind in einem großzügigen, älteren Wohnhaus auf drei Etagen, welches fußläufig vom Haupthaus erreichbar ist, untergebracht.
Neben einem Hausaufgabenraum gibt es dort vielfältige Möglichkeiten, die sich an den Bedürfnissen der älteren Kinder orientieren. So gibt es Chill- und Rückzugsmöglichkeiten, eine Projektküche, einen Konstruktionsraum, einen Bewegungsraum zum Austoben, Kicker, Tischtennis und einen Kreativraum.
Die Kinder besuchen zum Teil das Gymnasium, die Real- oder Mittelschule. Natürlich sind einige Kinder auch in der 4. Klasse der Grundschule.
Außengelände und Garten
Nach einem langen Schultag ist uns Bewegung als Ausgleich zum langen Sitzen und Lernen sehr wichtig. Wir verfügen deshalb in der Karolingerstraße über ein großzügiges Freigelände mit vielfältigen Aktions- und Spielmöglichkeiten.
Die Königinnenschaukel, der Seilgarten, ein Fußballplatz, ein Basketballkorb, eine Rutsche, ein großer Sandkasten mit Wasserpumpe, ein Bodentrampolin und eine Kletterwand laden zum Bewegen, Spielen, Toben und Hüpfen ein. Auf unserer Terrasse fahren die Kinder gerne Inliner und Roller, springen Seil oder malen mit Straßenkreide.
In unserem Hortdorf, welches aus sechs Blockhüttchen besteht, können die Kinder ebenfalls miteinander spielen, sich zurückziehen und in Rollenspielen ausprobieren.
In der Stauffenbergstraße gibt es einen kleinen Garten zum Entspannen, Schaukeln, Klettern und Toben. Die älteren Kinder jederzeit in den großzügigen Garten der Karolingerstraße kommen und dort das Bewegungsangebot nutzen.
Öffnungszeiten
In der Schulzeit:
Montag - Freitag von Schulende -16.30 Uhr
Während der Schulferien:
Montag - Freitag von 07.00 Uhr -16.30 Uhr
Schliesstage
Es gibt ferienbedingt und aufgrund von Fortbildungsmaßnahmen maximal 30 Schließtage im Jahr, die vorwiegend während der Schulferien sind. Die Eltern werden darüber rechtzeitig informiert.


Tagesablauf
Ein Schultag bei uns im Hort
Je nach Schulschluss starten die Kinder im Hort entweder gleich mit ihren Hausaufgaben, gehen zum Mittagessen oder genießen freie Spielzeit mit ihren Freundinnen und Freunden.
Das warme Mittagessen gibt es für alle Kinder in zwei Gruppen jeweils um 12.30 Uhr oder um 13.30 Uhr.
Während der Hausaufgabenzeit hat jedes Kind seine festen Bezugspersonen. Wir achten auf eine ruhige Lernatmosphäre und stehen in regelmäßigen Austausch mit den Eltern und Lehrkräften. Freitags gibt es im Hort keine Hausaufgabenzeit. Deshalb bieten wir den Kindern verschiedenen pädagogische Projekte an und intensive Spielideen können sich entwickeln.
Die 1. Abholzeit ist um 15 Uhr. Die zweite Abholzeit ist ab 16 Uhr. Hortende ist um 16.30 Uhr.
Ferien im Hort
Der Hort öffnet bereits am Morgen ab 7 Uhr. Die Ferienzeit unterscheidet sich vom Hortalltag während der Schulzeit. Es sind keine Hausaufgaben zu bewältigen dafür gibt es besondere Aktionen, Ausflüge und erlebnispädagogische Projekte, die einen Ausgleich zur Schulzeit schaffen sollen. Die Ferienbetreuung findet im Haupthaus in der Karolingerstraße statt.
Hier einige Beispiele aus unserem Ferienprogramm:
- Besuch im Königsbad
- Fahrradtour auf die Sportinsel
- Lebenshilfespielplatz
- BayernLAB Forchheim
- Kinderstadtführung in die Forchheimer Unterwelt
- Bücherei
- Waldtag
- Sporttag mit Eltern
- Theaterbesuch
- Nacht der Wissenschaft
Pädagogik
In unserer täglichen Hortarbeit gibt es pädagogische Schwerpunkte und Bildungs- und Erziehungsziele, die wir durch unterschiedliche Projekte und Angebote fördern.
Dabei ist es uns sehr wichtig, auf Bedürfnisse und Interessen der Kinder einzugehen und jedes einzelne Kind in seiner Individualität und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.
Folgende Schwerpunkte haben sich für uns herauskristallisiert:
- Emotionalität und soziale Bildung
- Partizipation und Kinderrechte
- Bewegungserziehung
- Sprachliche Bildung
Wir orientieren uns an der Würde des Menschen, unabhängig von seinen Möglichkeiten und Grenzen.
Pestalozzi formulierte:
„Kopf - Hand - Herz"
Kopf steht für den Intellekt, Hand für Fertigkeiten, Geschick und Herz für die Liebe. Pestalozzi wies darauf hin, dass Kopf und Hand dem Herz unterzuordnen sind.
Diesem ganzheitlichen Ansatz folgen wir und leiten daraus Folgendes ab:
- Eingliederung des Kindes in die Hortgruppe, sowie in den gesamten Hort
- Sinnvolle Freizeitbeschäftigung
- Unterstützung bei den Hausaufgaben und beim Lernen
- Allgemeinbildung
- Entwicklung der Persönlichkeit
- Positive Beziehungen sowohl zwischen Kind und Kind, als auch zwischen Kind und Erzieher
- Zusammenarbeit mit Schulen, Eltern und anderen Institutionen
- Vorbereitung auf ein selbstständiges Leben
Dies kann nur umgesetzt werden, wenn
- die Kinder zu selbstständigem Handeln angeregt werden und ihnen ein gewisses Maß an Freiräumen gewährt wird.
- Ordnung und Disziplin gelehrt und vorgelebt werden.
- den Kindern vermittelt wird, dass sie für ihr Handeln selbst verantwortlich sind und
- mit der Konsequenz dessen zurechtkommen müssen.
- das Selbstbewusstsein jedes einzelnen Kindes weiter gefördert wird.
- Kinder eigene Grenzen erfahren, akzeptieren oder überwinden.
- den Kindern multikulturelle Werte nahe gebracht werden.
- ein sinnvolles Freizeitangebot stattfindet
- lebenspraktische Fähigkeiten erlernt werden.
Im täglichen Miteinander gelingt es uns durch einen freundschaftlichen Umgang Folgendes zu verwirklichen:
- Verständnis, Gefühle und Echtheit zu zeigen.
- Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Kind und Erzieher zu gewährleisten.
- Den Erzieher als Vorbild, Freund und zugleich als Respektsperson zu kennen.
- Den Erzieher als Ansprechpartner bei Problemen zu wissen.
Um dies umsetzen zu können ist es wichtig, dass sich Erzieher und Kinder auf der Basis gegenseitigen Vertrauens Fehler eingestehen und Schwäche zeigen können.






















